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Hans-Jürgen Diehl

(…) Es geht hier nicht um Zufälliges, es geht um Prinzipielles. Es geht um die Wiederherstellung der Erinnerung an die Stellung des Menschen im Kosmos, also um des Menschen Weltbezug.

Hans-Jürgen Diehls Bilder demonstrieren eine prekäre Balance, die uns nachdenklich machen sollte. Sie handeln – freilich ganz ohne penetrant didaktischen Impuls – vom status quo des gegenwärtigen Lebens und seinen Gegensätzen, von einer Ganzheit als Vereinigung von Widersprüchen. Und indem sie das tun, raten sie, diesen Status zu überwinden. Denn ohne eine wirkliche Versöhnung mit der Natur hat der Mensch keine Überlebenschance.

Text: Karheinz Nowald, 17.1.2002

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